Offener Unterricht das Grundgerüst des Freien Lernortes

Während der/ die Lernbegleiter*in gar nicht für 20 oder 30 Kinder „von oben“ differenzieren kann, so kann aber jedes der 20 bis 30 Kinder für sich selbst „von unten“ individualisieren.
http://offener-unterricht.net/ou/start-offu.php?action=wopla
Unser erster Konzeptentwurf
Unsere Werte wollen wir leben!



Inspiriert vom Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren des Hessisches Ministerium für Soziales und Integration und des Hessisches Kultusministerium orientieren wir uns an einem sozial-konstruktivistischen Ansatz. „Der Bildungs- und Erziehungsplan in Hessen vertritt ein Verständnis von Lernen, das über die Wissensaneignung hinausgeht und definiert Lernen als aktive und kooperative Form der Wissenskonstruktion und des Kompetenzerwerbs. Im Mittelpunkt dieses Lernverständnisses im Sinne der lernmethodischen Kompetenz stehen, zunehmend mit dem Alter, das Nachdenken über das eigene Denken und ein Bewusstsein dafür, dass man lernt, was man lernt und wie man lernt. Darüber hinaus werden als bedeutsame Basiskompetenzen der kompetente Umgang mit Veränderungen und Belastungen (Resilienz) sowie individuumsbezogene Kompetenzen sowie Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext genannt.“
Am Freien Lernort sollen Individualisierung, Situationsorientierung, Bezug zur Lebenswirklichkeit, Handlungsbefähigung, Erziehung zur Demokratie und Mitverantwortung im Gesamtkonzept verankert werden. So möchten wir uns distanzieren von einem mechanistischen Lernbegriff, der die Schüler*innen zu Objekten macht und ein gutes Gleichgewicht zwischen Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz schaffen.

Durch (mit-) verantwortliches Handeln der Einzelnen in der Gemeinschaft werden sowohl die Sachkompetenz, als auch die Selbst- und Sozialkompetenz gefördert. Die Kinder werden durch alltägliche Herausforderungen angehalten, Probleme zu erkennen und Informationen und Methoden zu nutzen, um Lösungen zu finden. Dies steigert Ihre Sachkompetenz.
Selbstkompetenz kann sich im Kind entwickeln, wenn eigenverantwortlich, natürlich, entdeckend und interessengeleitet auf dem eigenen Weg gelernt wird. Die Kinder werden gegenseitig als eigenständige, sich selbst regulierende Individuen akzeptiert.
Durch demokratische Formen des verantwortungsbewussten und fürsorglichen Miteinanders werden die Sozialkompetenz und das Gruppengefühl gestärkt.
